Apr 2021

Wiege von Starnberg: die neueste kreative Zwischennutzung von ehret+klein

Wiege von Starnberg: die neueste kreative Zwischennutzung von ehret+klein

Auf dem Grundstück an der Bahnhofstraße 1+3/Ecke Bahnhofsplatz in Starnberg wird im Auftrag von Projektentwickler ehret+klein das Kunstprojekt „Wiege von Starnberg“ errichtet. Bei dieser Großskulptur handelt es sich um ein Werk von Architekturkünstler Andreas Sarow – auch bekannt für „Die letzte Bastion“ in Starnberg aus dem Jahr 2012.

Mit dem begehbaren Kunstprojekt soll der zuletzt als provisorischer Parkplatz genutzte Standort in Vorbereitung auf die künftige Neuentwicklung durch ehret+klein zu neuem Leben erweckt werden. Starnberger Bürger wie auch Tagestouristen können diese Skulptur begehen, erobern und den Ort aus unterschiedlichen Perspektiven (Seeblick, Bahnachse, Lochmann-Haus, Starnberger Museum) wahrnehmen.

Der Name „Wiege von Starnberg“ stellt einen Bezug zur historischen Entwicklung des Grundstückes und des benachbarten historischen Lochmann-Anwesens (Baujahr etwa 1520) her - es ist das älteste Haus in Starnberg. Zusätzlich spielt der Name auf den Beginn eines neuen "place to be" in Starnberg an. Der sich mit dieser begehbaren Kunstinstallation zu einem lebendigen und attraktiven Ort für Bürger und Touristen entwickelt, sowie es für die zukünftige Immobilie vorgesehen ist. 

Wieso eine Zwischennutzung? 

Als Eigentümer und Projektentwickler fühlen wir uns verantwortlich für einen Standort. Bei verlassenen, brachliegenden und verödeten Flächen können wir nicht einfach tatenlos zusehen. Bis es allerdings zu einer Neubebauung oder Revitalisierung einer Immobilie oder eines Quartiers kommt, verstreichen aufgrund von Planungs- und Genehmigungsverfahren oft mehrere Monate, wenn nicht sogar Jahre. Um diese Zeit sinnvoll zu überbrücken, haben wir kreative Zwischennutzungen für uns entdeckt. In Zusammenarbeit mit Künstlern, Kreativschaffenden oder Start-Ups hauchen wir mit Fassadenkunst, Skulpturen oder mietfreien Kreativräumen einem Orten neues Leben ein.

Die Verknüpfung von Kunst und Projektentwicklung schafft dabei wertvolle Synergien für beide Seiten: Für Künstler und Kreative stellen diese kreativen Freiräume eine Plattform für mehr Sichtbarkeit dar. Dank ihrer Präsenz und kreativen Arbeit beleben sie gleichzeitig einen Platz oder ein Gebäude für die Anwohner und Nachbarn. Ein zuvor verlassenes und unangenehmes Areal wir zu einem interessanten, attraktiven und beliebten Ort der Begegnung und des Aufenthalts. Mehr über kreative Zwischennutzungen.

Informationen zum Künstler 

Der Architektur-Künstler aus Pforzheim richtet sein Augenmerk auf die künstlerische Auseinandersetzung mit Bestandsgebäuden, die sich durch ihren auffälligen und unkonventionellen Charakter auszeichnen. Hierbei verfolgt Sarow die Intension, auf überzeichnete Weise die Charakteristika eines Standortes hervorzuheben und durch die temporäre Umwidmung den klassischen Werdegang von Bau, Nutzung und Abriss von Immobilien zu unterbrechen, um diese in einen neuen Kontext zu transferieren. Mehr über Andreas Sarow.