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Jul 2021

Zwischennutzung statt Leerstand: Kunst und Kultur im Maschinenhaus

Zwischennutzung im Maschinenhaus Schwabing-West

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv broke.today und MUCBOOK Clubhaus verwandelt ehret+klein das leerstehende Maschinenhaus in Schwabing-West in eine temporäre Begegnungsstätte. Ab August veranstaltet broke.today auf etwa 4.000 qm regelmäßige Ausstellungen und Vernissagen mit lokalen und internationalen Künstlern. Die erste Ausstellung wird voraussichtlich Anfang August 2021 eröffnen. Workshops, Auktionen, Lesungen und Flohmärkte sind ebenfalls Bestandteil der Zwischennutzung.

Hinter broke.today steckt ein Münchner Kollektiv aus Street-Art-Künstlern, Designern, Musikern, Architekten, Handwerkern und Kreativschaffenden. Bekannt wurde broke.today bereits durch Zwischennutzungsprojekte in der Kaufingertor-Passage, im "Trap House", einem Abrissgebäude in der Maxvorstadt, und in der Fina-Parkgarage an der Hildegardstraße.

Zugleich nutzt broke.today die Räume im Maschinenhaus als offene Werkstatt und Arbeitsplatz. Einen Beitrag zur künstlerischen Bildung von Kindern und Jugendlichen wird das Kreativkollektiv zusätzlich leisten und Workshops für Graffiti, Boxen und Tanzen durchführen.

Projektentwickler ehret+klein stellt das Gebäude bis etwa Mitte 2022 zur Verfügung und unterstützt das Zwischennutzungsprojekt finanziell. Ziel der kreativen Interimsnutzung ist eine Aktivierung des Standortes.

ehret+klein hat bereits gute Erfahrungen mit Zwischennutzungen gemacht. Als prominentestes Beispiel gilt das einst am Münchner Hauptbahnhof gelegene MUCBOOK CLUBHAUS in der Bayerstraße 25. Von Februar 2020 bis Januar 2021 war dort der Co-Creation-Space BREAKOUT – ein zentraler Ort für Kreativarbeitende – eingezogen. Betrieben wurde es vom MUCBOOK-Team in Kooperation mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München. Über MUCBOOK Clubhaus entstand der Kontakt zum Künstlerkollektiv broke.today.

Im Rahmen der Projektentwicklung ist diese Interimsnutzung ein Wegbereiter für die zukünftige Folgenutzung, die sich behutsam und partizipativ in diesen Stadtraum einfügen soll.

Mehr über das Zwischennutzungsprojekt und was ehret+klein im Anschluss mit dem Maschinenhaus vor hat, lesen Sie in der offiziellen Pressemeldung.